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Autor
Zapperi, Roberto

Eine italienische Kindheit

Untertitel
Aus dem Italienischen von Ingeborg Walter
Beschreibung

Ein acht Jahre alter Junge erlebt erst in Sizilien, dann in der italienischen Hauptstadt die Schrecken des Zweiten Weltkrieges. Seine Erfahrungen mit deutschen Soldaten, die keineswegs nur negativ waren, eröffneten ihm einen Zugang zur deutschen Kultur, die sein ganzes Leben prägen sollte.

Roberto Zapperi schildert den Zusammenprall zweier Welten, den Eindruck, den die technisch perfekten Deutschen in der vormodern geprägten Vorstellungswelt eines Jungen hinterließen, der in Catania, einer armen und provinziellen sizilianischen Stadt geboren wurde und dort aufwuchs; er führt uns über die Flucht von der Insel in die Toskana und dann ins von den Amerikanern bombardierte Rom. Seine Erlebnisse verschränken sich mit denen des immer verheerenderen Krieges und differenzieren seine ursprünglich uneingeschränkte Bewunderung für die deutschen Soldaten. Eine bewegende Geschichte, die das Leben einfacher Leute im Italien der 40er Jahre wiederaufleben lässt.
(Klappentext)

Verlag
Beck Verlag, 2011
Format
Gebunden
Seiten
176 Seiten
ISBN/EAN
978-3-406-62092-8
Preis
19,95 EUR

Zur Autorin/Zum Autor:

Roberto Zapperi, geb. 1932, ist Historiker und Kulturanthropologe und lebt als Privatgelehrter in Rom. Er war 1998 Fellow des Wissenschaftskollegs zu Berlin, 2001 Warburg-Professor in Hamburg und 2008 Gastprofessor an der ETH Zürich. Er ist Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung.

In den Jahren 1984 und 1989 lehrte er zeitweilig als Gastprofessor an der “Ecole des Hautes Etudes en Sciences Sociales” in Paris. Er veröffentlichte mehrere Bücher und zahlreiche Aufsätze in internationalen wissenschaftlichen Zeitschriften (u.a. in Bollettino d’Arte, Annales, Revue d’histoire moderne et contemporaine, Journal of the Warburg and Courtauld Institutes, Goethe-Jahrbuch, Städel-Jahrbuch) zu Themen der Geschichte, der historischen Anthropologie sowie der Kunst- und Literaturgeschichte. Über diese Themen schreibt er außerdem regelmäßig in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung.
(Stand: Dezember 2009)