Detail

Drucken

Stuxx

Autor
Gmehling, Will

Stuxx

Untertitel
Ab 13 Jahre
Beschreibung

Sie kommen ziemlich gut zurecht in ihrer kleinen Familie: Stuxx – dessen Name eine Erfindung der Mutter ist, die vor vier Jahren von einem Tag auf den anderen einfach verschwand –, Lila, Stuxx‘ kleine Schwester, die immer fröhlich vom Kindergarten erzählt, und der Vater, der die Straßen sauber hält und schon ein wenig krumm geht. Spannender könnte das Leben aber schon sein, findet Stuxx – und dann passiert plötzlich alles auf einmal.

Gmehlings erster Jugendroman ist genau so, wie man ein Buch mit 13 braucht: echt, unterhaltsam und mit einer ordentlichen Portion eckigem Humor.

(ausführliche Besprechung unten)

Verlag
Peter Hammer Verlag, 2026
Seiten
288
Format
Broschur
ISBN/EAN
978-3-7795-0802-1
Preis
17,00 EUR
Status
lieferbar

Zur Autorin / Zum Autor:

Will Gmehling, geboren 1957, lebt in Köln und Bremen. Er ist Autor vieler Bilder- und Kinderbücher, die in zahlreiche Sprachen übersetzt wurden. Sein Kinderroman Freibad (Peter Hammer Verlag) wurde u.a. mit dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. Zuletzt erschien sein viel gelobtes Kinderbuch Der Sternsee mit Illustrationen von Jens Rassmus.

Zum Buch:

Sie kommen ziemlich gut zurecht in ihrer kleinen Familie: Stuxx – dessen Name eine Erfindung der Mutter ist, die vor vier Jahren von einem Tag auf den anderen einfach verschwand –, Lila, Stuxx‘ kleine Schwester, die immer fröhlich vom Kindergarten erzählt, und der Vater, der die Straßen sauber hält und schon ein wenig krumm geht. Spannender könnte das Leben aber schon sein, findet Stuxx – und dann passiert plötzlich alles auf einmal. Gmehlings erster Jugendroman ist genau so, wie man ein Buch mit 13 braucht: echt, unterhaltsam und mit einer ordentlichen Portion eckigem Humor.

Warum wird auf einen Schlag alles anders, wenn man sich verliebt? Aber klar, das passiert nur bei einem selbst, nicht bei der Einzigen, deren Haare in der Sonne wie Kupfer glänzen. Luzie Kazunke weiß ja nicht, warum Stuxx in jeder Pause wie am Boden festgewachsen dasteht und zu ihr rüber schaut. Der einzige, dem das auffällt, ist Gong, der mit dem komischen Schlenkergang, der seine schwarzen, glänzenden Haare immer hinter die Ohren schiebt. In der Schule ist Gong genau so ein Außenseiter wie Stuxx Dönnerschlach. Stuxx glaubt, dass er mit seinem kantigen Schraubenschlüsselkopf absolut keine Chancen bei Luzie hat – und fährt ihr mit seinem Schrottrad trotzdem hinterher, wenn sie auf ihr altes Rennrad steigt. Überhaupt fährt Stuxx gern mit dem Rad durch die Stadt, auch weil er dann nicht gleich nach Hause muss, wo er sich mit fast 14 immer noch das Zimmer mit Lila teilt. Sie ist ein Sonnenschein, seine kleine Schwester, aber ihre Meerjungfrau-Barbie kann echt nerven.

Um sich lebendig zu fühlen, dürften allmählich auch ein paar Zufälle helfen, aber doch bitte die richtigen! Und ganz sicher nicht der Rest der Familie und dann auch noch die Mutter, die zu Besuch gekommen ist, und Arielle, Lilas Meerjungfrau bei Stuxx‘ erstem Date mit Luzie …

Dieses Buch zu lesen macht richtig gute Laune, auch wenn Stuxx selbst nicht immer welche hat – wäre ja auch seltsam mit 13. Da wächst doch immer öfter und bei immer wichtigeren Sachen in einem das Gefühl, dass man keine Ahnung hat. Aber wehe, Du sagst das!

Susanne Rikl, München