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Die Rezeption der lyrischen Partien der attischen Tragödie in der griechischen Literatur

Autor
Argyri G. Karanasiou

Die Rezeption der lyrischen Partien der attischen Tragödie in der griechischen Literatur

Untertitel
Von der ausgehenden klassischen Periode bis zur Spätantike
Beschreibung

Erstmals liefert diese Studie eine detaillierte Statistik über das quantitative Verhältnis von lyrischen und nichtlyrischen Tragikerzitaten in der griechischen Prosa und interpretiert rezeptionsgeschichtlich die Stellung der lyrischen Zitate. Diskutiert werden Themen wie die gattungsbedingten Intentionen der zitierenden Autoren, die Präferenzen für nichtlyrische Zitate, der Verfremdungseffekt zwischen Zitat und Original und die in der Regel indirekte Tragiker-Überlieferung durch Lexika und Gnomologien. Dabei erweist sich die kaiserzeitliche Literatur als Hauptträger der gesamten nachklassischen Tragödienrezeption. Zu den wichtigsten Ergebnissen der Recherche gehören die viel früher als ursprünglich geglaubt entstandene Selektion von bevorzugten Dramen, die Vorrangstellung des Euripides als primäre Zitatenquelle die ganze Kaiserzeit hindurch sowie die überraschende Wende in der byzantinischen Lexikographie durch den erstaunlich deutlichen Vorsprung des Sophokles.

Verlag
Franz Steiner Verlag
ISBN/EAN
978-3-515-08227-3
Preis
66,00 EUR
Status
lieferbar