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»Flieg mein Lied, meine wilde Qual«

Autor
Herausgegeben von Juri Andruchowytsch, Vorwort von Juri Andruchowytsch, Reihe herausgegeben von Claudia Dathe, Übersetzt von Beatrix Kersten, Reihe herausgegeben von Tanja Maljartschuk, Taras Schewtschenko

»Flieg mein Lied, meine wilde Qual«

Untertitel
Dichtung und Selbstzeugnisse
Beschreibung

Vom Leibeigenen zum Inbegriff des Nationalmythos – Taras Schewtschenkos Gedichte und Tagebücher erscheinen erstmals in zeitgemäßer deutscher Übersetzung. Durch seine Dichtung und Malerei avancierte Taras Schewtschenko zum Symbol des ukrainischen Widerstands gegen das Russische Imperium im 19. Jahrhundert. In einem Gedicht kritisierte er Zar Nikolaus I. – und wurde mit lebenslangem Militärdienst sowie Mal- und Schreibverbot bestraft. In seinen Werken lässt Schewtschenko die Repressionen und den Widerstand erfahrbar werden und offenbart eine romantische Freiheitssehnsucht und ein tiefes Verlangen nach seiner idealisierten geistigen Heimat, der Ukraine. »Für die Ukrainer ist Schewtschenko Luther, Kant und Goethe in einem«, so der Herausgeber Juri Andruchowytsch. Der Band enthält Schewtschenkos wichtigste Gedichte sowie Auszüge aus seinem Journal, das 1857/58 in der Verbannung in entlegenen Garnisonsstädten Zentralasiens entstand. Das Buch ist ein Muss für alle, die sich für Literaturgeschichte, politische Poesie und kulturelle Identitätsfragen interessieren. Mit Taras Schewtschenko ist ein Dichter zu entdecken, dessen Stimme bis heute auf den Barrikaden der Freiheit zu hören ist.

Verlag
Wallstein Erfolgstitel - Belletristik und Sachbuch
ISBN/EAN
978-3-8353-5883-6
Preis
26,00 EUR
Status
lieferbar